VdPV fordert mehr Respekt der Postnachfolgeunternehmen gegenüber den Beschäftigten
Mit der Überschrift „DHL Groupe übertrifft Ergebnisprognose und erhöht Dividende“ beginnt die Pressemitteilung für den Jahresabschluss 2025. Und auch die Deutsche Bank/ Postbank vermeldet super Gewinne. Aber das dies auf dem Rücken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschieht, wird verheimlicht. Diese klagen über Arbeitsverdichtung und immer mehr Arbeitsdruck. Die Mitarbeiterfluktuation ist deshalb enorm. Wir, der VdPV fordern von den Unternehmen mehr Respekt und Achtsamkeit gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Und auch diese sollten nach der Hauptversammlung einen extra Bonus bekommen.
Entschließung:
Der XXIII VdPV Kongress in Fulda vom 28 bis 29 April 2026 lehnt eine mögliche Auflösung oder Zerschlagung der Bundesanstalt Post und Telekom-BanstPT ab. Im Koalitionsvertrag haben sich die Regierungsparteien für eine Überprüfung und Abschaffung von Behörden ausgesprochen und die BanstPT namentlich genannt. Die BanstPT ist zu einem beamtenrechtlichen Servicepunkt für Beamtinnen und Beamte sowie für Ruheständler und Hinterbliebene geworden. In den Postnachfolgeunternehmen PNU — ist die beamtenrechtliche Kompetenz abgezogen worden und bei der BanstPT angesiedelt worden. Wird die BanstPT aufgelöst fehlt den Betroffen der Ansprechpartner, zumal das Beamtenrecht für Beamtinnen und Beamte der PNU nicht mit den übrigen Bundesbeamten übereinstimmt. In den PNU gibt es keine Ansprechpartner für Ruheständler und Hinterbliebene. Da evtl. das Bundesfinanzministerium die Aufsicht über Postbeamtenkrankenkasse, Betreuungswerk und Erholungswerk direkt übernimmt. Dagegen gibt es keine Einwände. Auch sollte geprüft werden ob das Eisenbahnsondervermögen und die BanstPT nicht stärker kooperieren. Sämtliche Kosten der BanstPT müssen von den PNU übernommen werden, da die BanstPT die Aufgaben der PNU übernommen hat. Dem Steuerzahler darf die BanstPT nichts kosten.